Fahrstil: V-förmige vs. U-förmige Kurven | Fanatec

BLOG

Fahrstil: V-förmige vs. U-förmige Kurven

Last updated:

  Diese Seite wurde automatisch übersetzt von DeepL. Switch to English

Jeder Fahrer hat seine eigene Herangehensweise, die Strecke zu interpretieren. Wir haben bereits die Bremstechnik und den Bremsstil untersucht, sowohl im realen als auch im simulierten Rennsport. Heute werden wir die Herangehensweise an Kurvenfahrten besprechen.

Es gibt zwei Hauptkategorien:

  • V-Form
  • U-Form

Das Ziel beider Stile ist es, die Geschwindigkeit und die Flugbahn durch eine Kurve zu optimieren.

9

V-förmige Ecke

Bei dieser Fahrweise wird aggressiv gebremst (geeignet für Spätbremser). Der Fahrer fährt mit noch betätigter Bremse hart in die Kurve hinein und steuert direkt auf den Scheitelpunkt der Kurve zu. Bei Erreichen des Scheitelpunkts wird das Auto sehr scharf gedreht, wobei die Geschwindigkeit in der Kurvenmitte geopfert wird, um das Auto so schnell wie möglich gerade zu stellen, was ein frühes und kräftiges Gasgeben ermöglicht (wodurch das Auto an die Grenzen des Übersteuerns gebracht wird). Hier ist eine Aufschlüsselung der Kurvenphasen:

  • Einstieg: Harter Einstieg mit spätem, intensivem Bremsen.
  • Scheitelpunkt: Das Auto wird direkt auf den Scheitelpunkt ausgerichtet und scharf gedreht, wobei die Geschwindigkeit in der Kurvenmitte ignoriert wird.
  • Ausgang: Das Auto wird sofort gerade ausgerichtet, wobei das Gas so früh und fest wie möglich gegeben wird, bis kurz vor dem Übersteuern.

Vorteile dieser Technik:

Diese Fahrweise eignet sich gut für Autos mit einem reaktionsfreudigen Vorderwagen beim Einfahren, wie den Audi R8 GT3 Evo2. Allerdings muss man beim Ein- und Ausfahren besonders auf das leichte Heck achten. Alternativ eignet sich diese Fahrweise für Autos mit leistungsstarken Motoren, aber begrenzter Kurvengeschwindigkeit.

U-förmige Ecke

Um die Geschwindigkeit in der Kurvenmitte zu erhöhen, ist ein sanfterer und "abgerundeterer" Fahrstil erforderlich. Das Ziel besteht darin, die Geschwindigkeit in der Kurve hoch zu halten. Der Fahrer sollte eine gleichmäßige Fahrlinie anstreben und die Lenkung, das Bremsen oder das Gasgeben während der Einfahrt-, Mittel- und Ausfahrtphase nur geringfügig anpassen.

Die Phasen sind wie folgt:

  • Einleitung: Sanftes und progressives Bremsen, das der Gewichtsverlagerung des Fahrzeugs Rechnung trägt. Das Bremsen erfolgt früher als beim V-förmigen Ansatz.
  • Scheitelpunkt: Eine runde, sanfte Flugbahn ermöglicht höhere Geschwindigkeiten in der Kurve. Im Allgemeinen wird ein "späterer Scheitelpunkt" angestrebt, wobei die innere Linie später als beim V-förmigen Stil genommen wird.
  • Ausgang: Auch hier ist Geschmeidigkeit der Schlüssel: Die Drosselklappe wird allmählich betätigt, um plötzliche Massenverlagerungen zu vermeiden, die die Fahrzeugdynamik stören könnten.

V-Form vs. U-Form: Wann sind sie nützlich?

Wie bereits erwähnt, dienen diese beiden Stile unterschiedlichen Zwecken. Der V-förmige Stil ist nützlich auf kurvigen Strecken mit engen Kurvenradien, auf die oft lange Geraden folgen. Der U-förmige Stil ist ideal für Strecken mit schnellen Kurven und hohen Kurvengeschwindigkeiten.

Die Fähigkeit des Fahrers besteht darin, sich an die verschiedenen Streckenabschnitte anzupassen. Wie wir wissen, gibt es auf den meisten Strecken sowohl Hochgeschwindigkeits- als auch Niedriggeschwindigkeitskurven, sodass es von den Fähigkeiten des Fahrers abhängt, in jeder Situation so effektiv wie möglich zu sein.

PRODUKTE IM ARTIKEL

WEITERE ARTIKEL